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Die Kasuistik. Warum nicht alle Fälle über einen Kamm geschoren werden dürfen!

Praxisbezug wird bei allen ethos-Bausteinen groß geschrieben. Daher bleiben die Unterrichtsinhalte nicht abstrakt und weltfremd; sie werden konkret und arbeiten beispielhaft. Da aber jeder Einzelfall anders gelagert ist, müssen die ethos-Unterrichtsbausteine auf dessen Besonderheiten eingehen. Dies erfordert eine didaktische Kasuistik (Kasuistik = die Lehre vom Einzelfall).

Bei der Ausarbeitung der Problemstellungen, Fallkonstellationen und Handlungssituationen werden vier Prinzipien der didaktischen Kasuistik beachtet:

(1) Kontextualität,
(2) Historizität,
(3) Komplexität,
(4) Kontroversität.

Außerdem sollen die Schülerinnen und Schüler vier verschiedene Perspektiven auf die wirtschafts- und unternehmensethisch relevanten Sachverhalte einüben:

(1) Akteursperspektive,
(2) Adressatenperspektive,
(3) Beobachterperspektive,
(4) Bürgerperspektive.

Sie sind die Optionen der didaktischen Kasuistik und werden über alle ethos-Bausteine hinweg variiert. Mal wird der Schüler als Akteur, mal als Betroffener, mal als neutraler Beobachter und mal als intervenierender Bürger angesprochen.

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